Grafschaften Wittgenstein-Wittgenstein und Wittgenstein-Berleburg
Counties of Wittgenstein-Wittgenstein and Wittgenstein-Berleburg
Comtés de Wittgenstein-Wittgenstein et Wittgenstein-Berleburg

Heutige Städte und Gemeinden

Geschichte der Wittgensteiner Grafschaften

Grafschaft Wittgenstein-Berleburg 

Karte der Grafschaften Wittgenstein

Reichsherrschaft Homburg (Exklave)

Karte der Grafschaft Gimborn und Umgebung 1789

Karte der Reichsherrschaft
Homburg und Umgebung

Grafschaft Wittgenstein-Wittgenstein

Historische Karte von Nordrhein-Westfalen 1789

Zur Liste und Karte der Territorien

Die Grafen von Wittgestein sind ursprünglich als Vögte des Klosters Grafschaft bezeugt. Im 11. und 12. Jahrhundert bauen sie ihre Herrschaft aus und benennen sich nach ihrer Burg bei Laasphe. Seit dem 12. Jahrhundert werden sie stark von den Mainzer Bischöfen bedrängt, denen sie die Hälfte ihrer Battenberger Besitzungen abtreten müssen (1234/38). Später erwirbt Mainz ganz Battenberg, verliert es aber in der Mainzer Stiftsfehde an Hessen (1461/63).

Die Wittgensteiner sterben 1357 im Mannesstamm in der Hauptlinie aus und der größte Teil der Grafschaft fällt an die Grafen von Sponheim, die sich nun Grafen von Sayn und Wittgenstein nennen. Sie müssen ihre Güter von den Nachbarn, den Grafen von Nassau-Dillenburg zum Lehen nehmen (1392). Um ihre Unabhängigkeit zu sichern schließen sie einen Erbvertrag mit den Landgrafen von Hessen (1436), der jedoch schon 1439 in eine Lehnsübertragung gewandelt wird.

Wittgenstein führt schon früh die Reformation ein und geht in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts wie die Nachbarn in Nassau-Dillenburg zum reformierten Glauben über.

Schloss Berleburg

Die Teilung des Hauses Wittgenstein im Jahre 1603 führt zur Bildung der Linien Wittgenstein-Berleburg und Wittgenstein-Wittgenstein. 1792 werden die Grafen in den Reichsfürstenstand erhoben, doch schon 1806 fällt ihr Land and das Großherzogtum Berg und 1815 an die preußische Provinz Westfalen. 1946 wird Wittgenstein Teil des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Herrschaft Homburg, umgeben vom Herzogtum Berg und der Grafschaft Gimborn, kommt im Jahre 1259 durch Heirat von Gottfried I. von Sayn mit der Erbin Jutta von Isenburg an das Haus Sayn. Gottfried überträgt die Herrschaft 1276 als sein Allod dem König Rudolf von Habsburg, der sie ihm als Lehen zurückgibt. Durch Salentin von Sayn, der  im Jahre 1361 durch Heirat die Grafschaft Wittgenstein erwirbt, bleiben die beiden Territorien bis zum Jahre 1806 vereint. Bei der Teilung der Grafschaft Wittgenstein fällt Homburg an Wittgenstein-Berleburg. 

siehe auch: Sayn-Wittgenstein

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